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Wie werden Gutachten erstellt?

"Gutachten" sind im Grunde nichts anderes als "Meinungen" einer Person, die in dem betreffenden Fachbereich außergewöhnlich tiefe Kentnisse besitzt. Dieses tiefe Fachwissen sollte durch Prüfungsnachweise oder sonstige Zertifikate nachgewiesen werden können.
Die Schwierigkeit besteht jedoch bei vielen Gutachten darin, dass der Sachverständige, bzw. Gutachter, seine "Meinung" so zu begründen hat, dass sie "für den Laien verständlich und für den Fachmann nachvollziehbar" sein soll.

Dies erfordert von dem Gutachter einerseits tiefes, fachmännisches Wissen, als auch die Fähigkeit, Erkenntnisse in einfachen Worten strukturiert und schriftlich wiedergeben zu können, so dass diese "Meinung" für alle beteiligten Personen und Parteien verständlich ist und auch als "Gutachten" akzeptiert wird.
"Gutachten", die also mehr Fragen aufwerfen, als sie Antworten oder Klarheit liefern, sind insofern als "Gutachten" nicht zu gebrauchen. Sie werden sowohl vom Gericht, als auch von den streitende Parteien ungern gesehen, da sie oftmals erneute Gutachten nach sich ziehen, die weitere Kosten verursachen.

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Wie werden Gutachten erstellt?

"Gutachten" sind im Grunde nichts anderes als "Meinungen" einer Person, die in dem betreffenden Fachbereich außergewöhnlich tiefe Kentnisse besitzt. Dieses tiefe Fachwissen sollte durch Prüfungsnachweise oder sonstige Zertifikate nachgewiesen werden können.
Die Schwierigkeit besteht jedoch bei vielen Gutachten darin, dass der Sachverständige, bzw. Gutachter, seine "Meinung" so zu begründen hat, dass sie "für den Laien verständlich und für den Fachmann nachvollziehbar" sein soll.

Dies erfordert von dem Gutachter einerseits tiefes, fachmännisches Wissen, als auch die Fähigkeit, Erkenntnisse in einfachen Worten strukturiert und schriftlich wiedergeben zu können, so dass diese "Meinung" für alle beteiligten Personen und Parteien verständlich ist und auch als "Gutachten" akzeptiert wird.
"Gutachten", die also mehr Fragen aufwerfen, als sie Antworten oder Klarheit liefern, sind insofern als "Gutachten" nicht zu gebrauchen. Sie werden sowohl vom Gericht, als auch von den streitende Parteien ungern gesehen, da sie oftmals erneute Gutachten nach sich ziehen, die weitere Kosten verursachen.

Nahezu für jede Erstellung eines Gutachtens ist mindestens ein Orts-Termin notwendig.
Bei diesem Termin macht sich der Sachverständige (oder auch "Gutachter") ein Bild von der Situation vor Ort.
Hier werden Fotos erstellt, sowie Messungen und Sichtprüfungen durchgeführt.

Der Sachverständige benötigt für die Gutachtenerstellung alle zu dem Objekt vorliegenden Unterlagen, wie z.B. die Anlagen-Dokumentation, Vertragsunterlagen oder auch Messprotokolle, die dem Kunden oder auch anderen beteiligten Parteien vorliegen.
Nur so kann er prüfen, ob die örtlichen Gegebenheiten und ausgeführten Arbeiten auch den vertraglichen Vereinbarungen und Vorgaben entsprechen.
Weiterhin muss, unabhängig von den vertraglichen Gegebenheiten, geprüft werden, ob die Errichtung der Anlage auch den gültigen Vorschriften entspricht um sicherzustellen, dass nicht einfach nur "gebastelt" wurde, sondern auch die Vorgaben der Energieversorger oder auch der VDE berücksichtigt wurden um "Gefahr für Leib und Leben" zu vermeiden.

Das eigentliche "Gutachten" erstellt der Sachverständige in seinem Büro.
Hier werden die Fakten zusammengetragen und die Fotos und Messungen ausgewertet.

Bei gerichtlich angeforderten Gutachten, bzw. Gerichtsgutachten, darf der Gutachter lediglich auf die ihm gestellten Fragen Stellung beziehen.
Alle anderen Auffälligkeiten, mögen sie noch so kritisch zu sehen sein, dürfen keine Berücksichtigung finden, da sie nicht Bestandteil des Verfahren sind.
Der Gutachter könnte, wenn er noch andere Mängel aufzeigen würde, von einer der Parteien als "befangen" betrachtet werden, womit das Gutachten als Ganzes nicht akzeptiert werden würde.

Privatgutachten werden immer, wie der Name schon sagt, von privaten Personen oder einer "Partei" in Auftrag gegeben.
Auch diese Gutachten müssen neutral und ohne Wertung erstellt werden.
Sie werden oftmals von Anlagen-Eigentümern beauftragt, um sich von unabhängiger Stelle bescheinigen zu lassen, dass das betreffende Objekt auch vorschriftsmäßig und fachgerecht errchtet wurde. Schließlich hat er für die Errichtung seiner Anlage einen hohen finanziellen Betrag entrichtet und kann insofern auch eine vernünftige Arbeit erwarten und verlangen, dass die Arbeiten den Vorgaben, Vereinbarungen und gesetzlichen Vorschriften entsprechen.
Sollten die ausgeführten Arbeiten den Erwartungen nicht entsprechen, kann das Gutachten mögliche Mängel offenlegen, muss diese jedoch auch begründen.
Mit Hilfe dieses Gutachtens, kann der Anlageneigentümer seinen Forderungen an den Errichter der Anlage mehr Nachdruck verleihen, da es von einem neutralen Fachmann erstellt worden sein sollte.

Kommen beide Parteien nicht zu einer gütlichen Einigung, wird ein Privatgutachten oftmals als Grundlage für eine Klage verwendet, die dem Gericht die Ansicht einer Partei darlegen soll. 
Jedoch ist dieses Privatgutachten nicht mit einem Gerichtsgutachten zu verwechseln, da es eben "nur die Ansicht einer Partei" wiedergibt.
Es kann jedoch als Zeugenaussage dieser Partei angesehen werden.
Sollte der zuständige Richter selbst Laie in diesem Fall sein, wird in diesem Fall möglicherweise ein Gerichtsgutachten in Auftrag gegeben.
Dieses soll dann dem Gericht die Möglichkeit einer unpateiischen Meinung zu diesem Sachverhalt liefern und so die Urteilsbildung ermöglichen.

Die meisten Gutachten sind jedoch als "Privatgutachten" zu werten.
Hierbei ist es unabhängig, ob es sich um "Versicherungsgutachten", "Wertgutachten" oder "Ertragsgutachten" handelt, da sie in der Regel von nur einer Partei in Auftrag gegeben werden.
Der oder den anderen Parteien steht es als Folge dessen frei, ein Gegengutachten in Auftrag zu geben, welches möglicherweise zu einer anderen "Meinung", bzw. zu einem anderen "Ergebnis" kommt.

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